Ende 1999 wurde auf dem Dach des Kleinen Theaters eine Mobilfunk-Sendeanlage in Betrieb genommen. Bei der Bürgerversammlung im Dezember 2000 regte sich wegen möglicher gesundheitlicher Gefahren durch den Mobilfunk erstmals Widerstand gegen die Anlage. Die Sorge der Bürger führte schließlich zur Gründung einer Bürgerinitiative im August 2001.
Im Mai 2001 befasste sich erstmals ein „Runder Tisch“, an dem der Betreiber der Anlage, Experten, Gemeindeverwaltung und betroffene Bürger teilnahmen, mit der Problematik. Im Sommer 2001 wurden im Auftrag der Gemeinde von Herrn Prof. G. Kaes Strahlungsmessungen durchgeführt. Diese ergaben Werte, die bis auf wenige Meßpunkte im Rahmen des sog. Salzburger Vorsorgewertes (liegt um den Faktor 10.000 unter dem gesetzlich festgelegten Wert) lagen. Trotzdem werden mit den Mobilfunkbetreibern derzeit Verhandlungen geführt mit dem Ziel, geeignete Standorte im Außenbereich für den Betrieb von Mobilfunkantennen festzulegen. Dadurch soll die Strahlenbelastung der Bevölkerung weiter gesenkt werden. Ziel ist letztendlich der Abbau der Mobilfunkantennen im bewohnten Gebiet.