Abfallwirtschaft
Der Landkreis Garmisch-Partenkirchen hat in den letzten Jahren verschiedenste Maßnahmen zur Abfallvermeidung und -verwertung eingeführt. Unter anderem werden heute die Rest- und Biomülltonnen gewogen und für die Entsorgung der Wertstoffe gibt es Recycling- und Wertstoffhöfe sowie kleinere Containerplätze (in Oberammergau gibt es davon 15 Stück) und den „Gelben Sack“.
Die
Gemeinde hat die Bemühungen des Landkreises zur Senkung des Abfallaufkommens
unter anderem dadurch ergänzt, daß sie als erste Gemeinde im Landkreis ein
Geschirrmobil angeschafft hat, das gegen eine geringe Gebühr ausgeliehen wird.
Auch die Verwendung von Keramiktassen beim jährlichen Christkindlmarkt und der
Einsatz von Mehrwegbechern beim Oberammergauer König-Ludwig-Skilanglauf helfen
mit, das Abfallaufkommen zu reduzieren. Eine weitere kommunale Maßnahme ist die
Errichtung und der Betrieb eines Kompostierplatzes für gemeindliche Grünabfälle
mit befestigter Kompostierfläche und Auffangbehälter für das anfallende
Sickerwasser. Für die Gartenbesitzer wurde vom Landkreis auf Initiative des
gemeindlichen Umweltreferates ein mobiler Häckseldienst eingerichtet, der
zweimal pro Jahr Strauchschnitt an den Grundstücken häckselt.
Seit Jahren bemüht sich die Gemeinde auch um eine Entschärfung des Problems Hundekot. Bereits 1989 wurden an den für’s „Gassi gehen“ bevorzugten Plätzen wie z.B. dem Lainendamm Hundeklos aufgestellt. Im Jahr 2000 wurde das Netz der grünen „ROBIDOG“-Kästen, in die die „Häufchen“ mit Hilfe von Plastiktüten entsorgt werden können, noch einmal ausgedehnt. Vor allem am Ammerdamm wurden weitere Behälter aufgestellt.
Um unnötigen Plastikmüll in Form leerer Grablichthüllen zu vermeiden, wurde bereits 1994 im gemeindlichen Friedhof ein Spender für Mehrweg-Grablichter aufgestellt. Seit Juni 2000 ist ein entsprechender Spender auch am kirchlichen Friedhof installiert.